Sie sind hier: Technik Vibrationsantriebe  
 TECHNIK
Behälter
Big Bag Entleerung
Förderbänder
Förderrinnen
Förderschnecken
Hub- und Kippgeräte
Metallabscheider
Ordnungsautomaten
Regelgeräte
Resonanzrinnen
Schwingsiebe
Schwingtische
Siloaustragsböden
Sondermaschinen
Vibrationsantriebe
Wendelförderer
Zellradschleusen

VIBRATIONSANTRIEBE
 

Was verstehen wir unter Vibrationsantrieben?

Vibrationsantriebe sind schwingungserzeugende Aggregate. Sie werden elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch angetrieben. Eingesetzt  werden diese Rüttler, um Maschinen (z.B. Schwingförderer), Bauteile (z.B. Teile auf Prüftischen) oder Materialsäulen (z.B. Produkt in einem Behälter / Bunker) gezielt in Schwingung zu versetzen.


Funktion und Aufbau
Unwuchtvibratoren (auch Unwuchtmotoren genannt) sind im prinzipiellen Aufbau wie Elektromotoren, an deren Wellenende (einseitig oder beidseitig) verstellbare Gewichte angebracht sind. Die im Betrieb auftretenden Fliehkräfte erzeugen eine kreisförmige mechanische Schwingung. Verwendet man zwei Vibratoren gleichzeitig, mit gegenläufiger Drehrichtung, ergeben sie bei synchronem Lauf gerichtete, lineare Schwingungen. Durch Verstellen der Fliehgewichte wird die Intensität verändert. Lieferbar sind alle Betriebsspannungen, alle Leistungsgrößen und Drehzahlbereiche, sowie Sonderausführungen.

Magnetvibratoren (auch Magnetantriebe genannt) arbeiten prinzipiell wie ein elektrischer Rasierapparat. Zwei federgekoppelte Massen werden mittels elektrisch erzeugten Magnetfeldes gegeneinander bewegt. Die Schwingbewegung ist systembedingt schon bei einem Antrieb linear. Wird der Magnetantrieb so konstruiert, dass er an der zu berüttelnden Maschine frei hängt, sprechen wir von einem Freischwinger. Gefertigt werden abgestimmte Baugrößen für alle Spannungen und Leistungsbereiche, sowie Sonderkonstruktionen nach Erfordernissen.

Pneumatikvibratoren (auch Druckluftvibratoren) und Hydraulikvibratoren erzeugen die Schwingungen durch Fliehgewichte, die innerhalb eines Gehäuses pneumatisch oder hydraulisch in Rotation versetzt werden. Bei einem weiteren Funktionsprinzip wird die Schwingung durch lineare Kolbenbewegungen erzeugt.


Verwendung

-         Vibrationsantriebe werden in erster Linie zur Schwingungserzeugung an Schwingförderern eingesetzt. Dort wird durch die Vibration ein Fördereffekt erzielt. Die Ursache ist eine ausgelöste  Mikrowurfbewegung, die konstruktiv und rechnerisch bestimmt wird.

-         Ebenso werden Vibratoren z.B. an Schwingtischen eingesetzt, um aufliegendes Material zu verdichten, zu lockern oder auf Schwingfestigkeit zu prüfen.

-         Kommt der Antrieb an einem Behälter oder Bunker zur Auflockerung in Einsatz, sprechen wir auch von Bunkerrüttlern oder Behälterrüttlern.




Beispiel

   
Magnetantriebe in abgestimmten Baugrößen. Hier mit montierten Förderrinnen 
   
Magnetantriebe in der Ausführung als Freischwinger, in abgestimmten Baugrößen, gefertigt in Edelstahl.  
   
Unwuchtantrieb in abgestimmten Baugrößen, hier mit geöffneten Haubenabdeckungen 
   
Druckluftvibrator in abgestimmten Baugrößen 
   



Druckbare Version